FOREX Scalper’s Blog

Der Bohlen und die Finanzkrise

verfasst am 31.01.2009, in Kategorie Allgemein

Tja, in mancherlei Hinsicht schaffen es doch gewisse Ar… Leute immer, im Mittelpunkt zu stehen, zu allem etwas sagen zu können und ihr belangloses Gelaber an den Mann zu bringen. Was bitte schön sucht ein Herr Bohlen auf dem Fonds-Kongress 2009 in Mannheim? Klar, nach der bösen Finanzkrise sind die etliche Banker ratlos – aber das die Verzweiflung schon so weit reicht? Hallo?!?

Okay, der gute Dieter Bohlen hatte mal irgendwann irgendwo BWL studiert [oder so]. Er hat es auch zu Geld gebracht, aber das liegt eher an seinen Fähigkeiten, massenkompatible Musik zu produzieren als an seinen Fähigkeiten auf dem Finanzmarkt. Vielleicht ist in der Hinsicht meine Antipathie gegen Herrn Bohlen zu groß, allerdings halte ich persönlich auch den Grad der Verzweiflung gewisser Leute in Anbetracht der Finanzkrise für zu gewaltig. Medienhype. Scheiss Mass Media.

Plötzlich ist der Angst groß, Milliarden werden von der Regierung schnell mal aus dem Hut gezaubert – denn immerhin müssen ja die armen Banken, die sich im Big Business verzockt haben, gerettet werden. Woher kommt das Geld eigentlich und was könnte man alles sinnvolles damit machen? Ich dachte wir haben eine Marktwirtschaft? Pardon, ich habe wohl das sozial vergessen – es ist eine soziale Marktwirtschaft, in der Banken, die sich verzockt haben, gerettet werden wohingegen ein immer größerer Teil mit Hartz IV abgespeist wird. Kapitalgesellschaften stehen wohl in der Nahrungskette über natürlichen Personen.

Aber zumindest stimmt das Feindbild: Die scheiß (Investment-)Banker, Broker und das ganze übrige Gesöcks, welches sich an der Börse rumtreibt. Und Herr Bohlen spricht das aus und wird damit zur Stimme des Volkes. Na dann Mahlzeit!

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